Fisch- und Krebsvorkommen in der Wyna |

Die Veränderung der Landschaft mit
zunehmender Überbauung und vielen Drainagen aus Landschaft und Siedlung erzwingt
wegen lokalen Überschwemmungen Massnahmen am bestehenden Gerinne. In Planung
oder Ausführung sind verschiedene Teilprojekte und das Rückhaltebecken Moos
(Hochwasserschutz und Renaturierung Wyna).
„Der Regierungsrat verbessert im Rahmen von Hochwasserschutzmassnahmen die
Qualität der Lebensräume von Tieren und Pflanzen sowie die
Restwasserverhältnisse“ (Planungsgrundsätze, Richtplantext Kanton Aargau). Die
Projektbeschriebe, Bewilligungen und die Zusicherung von Bundesbeiträgen müssen
gemäss Bundesgesetz über den
Wasserbau Hochwasserschutz und Renaturierung als gleichwertige Bestandteile
beinhalten.
Was aber heisst Qualität von Lebensräumen (Renaturierung)? Als Mass für die
vorhandene und die anzustrebende Qualität braucht es verlässliche
Grundlagendaten. Peter Jean-Richard hat in einer aufwändigen Nachtarbeit 2003
systematisch die Fische und Krebse der Wyna erfasst. Das Ergebnis ist
erschreckend: Obwohl die Wyna „naturnah“ aussieht, immer Wasser führt und mit
der nahen Aare über ein nahezu unerschöpfliches "Reservoir" von über 20
Fischarten verfügt kommen über weite Strecken nur 1 oder 2 Fischarten vor.
Überall vorhanden ist nur die Bachforelle, die immer wieder eingesetzt wird.
Die Fakten finden Sie im Bericht von Peter
Jean-Richard (PDF, 13.2MB).
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